Geburtsvorbereitungskurs – 5. Termin

Am Donnerstag fand der vorletzte reguläre Geburtsvorbereitungskurs-Termin statt. Diesen machte wieder die neue Hebamme A. und er handelte vom Thema STILLEN!

Wir wurden dann erst gefragt, ob wir alle stillen möchten. Möchten wir. Ich möchte es auch auf jeden Fall probieren und bin da echt motiviert, obwohl es ein körperliches Problem gibt. Darauf möchte ich nun aber nicht genauer eingehen, tut mir leid. :)

Deshalb antworte ich auf die Frage „Willst du dein Kind stillen?“ immer mit „Ich möchte es auf jeden Fall probieren!!!“. Die Hebammen wissen bescheid und stehen mir auch zur Seite.

Wir sollten dann die bekannten Vorteile [kostenlos, immer richtige Temperatur, schützt vor Krankheiten, unterstützen bei der Rückbildung, enge Bindung, immer die richtige Menge und Zusammensetzung usw. ] und Nachteile [Rolle des Vaters, Fertigmilch sättigt länger usw.]. Unsere  genannten Punkte wurden noch von der Hebamme ergänzt, auf Zetteln aufgeschrieben und in die Mitte gelegt. Natürlich überwiegen die Vorteile.

Sehr interessant fand ich anhand von Kugelmodellen zu sehen, wie der Magen des Neugeborenen mit der Milchmenge mit wächst und wir uns keine Sorgen machen müssen, unser Kind bekäme zu wenig Milch. Der Magen ist am Anfang einfach noch winzig klein! :)

Ein wenig Theorie bezüglich Anatomie der Brust und dem Mund des Kindes gab es ebenfalls.

Mit Hilfe einer Trageberatungspuppe wurden uns verschiedene Stillpositionen gezeigt. Damit wir uns das auch merken  können, gab es Merkzettel mit Bildern. Zum Glück, ich vergesse nämlich dauernd irgendwas und könnte mich dann sicher nicht mehr ganz daran erinnern. Zum Glück gibt es ja die Betreuung im Wochenbett! Da bekommt man natürlich nochmal alles gezeigt.

Uns wurde auch gezeigt, wie man das Kind richtig anlegt. DAS konnte ich mir bisher von allem am Besten merken! Wichtig – Die Brust mit dem Burgergriff halten und KEINE Angst haben, das Kind könnte ersticken. Und immer mit dem Bauch zum Körper.

Das Thema „Abpumpen“ und die Aufbewahrung der Milch wurde auch angesprochen, ebenso wie Tipps zur Milchgewinnung durch Massagen und Ausstreichen. Dazu bekamen wir auch wieder Merkzettel [wieder: zum Glück für mich, ohne Merkzettel geht bei mir derzeit NICHTS!].

 

Weil wir die Trageberatungspuppe gerade da hatten, haben wir auch über Tragetücher und Tragehilfen gesprochen. DAS fand ich sehr sehr toll! Manche haben nämlich eine – geschenkte – zu Hause rumliegen, deren Name ich gerade nicht in den Mund nehmen möchte. „Kind hängt wie Mehlsack mit Blick nach vorne gerichtet vor der Mutter“ reicht, oder?  Da stellten sich nicht nur meine Nackenhaare hoch, sondern sicher auch die der Hebamme, die dem Paar eine Trageberatung ans Herz gelegt hat. Lieber ein paar Euro für eine Beratung bezahlen, als ein Kind mit Hüftschaden.

 

Über Beistellbetten und über das Konzept „Familienbett“ haben wir übrigens auch gesprochen. Hachja… ich mag meine Hebammen sehr. ;)

 

Der Herzmann fand die zwei Stunden eher langweilig, aber ich finde es hat ihm nicht geschadet da was zu lernen!

 

Zum Abschluss gab es noch eine kurze Traumreise, in denen wir uns die ersten Minuten nach der Geburt vorstellen sollten. Das fand ich schwer… ich kann es mir noch nicht vorstellen. Bald werde ich es ja erfahren und ich freue mich darauf. :)

 

 

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4 Gedanken zu “Geburtsvorbereitungskurs – 5. Termin

  1. Klingt wieder nach einem ganz tollen Kursabend!

    Wie man sich die ersten Minuten nach der Geburt vorstellen soll, finde ich sehr schwer, bzw sogar unmöglich.
    Die Geburt vom Mini war das aller beste und schönste was ich in meinem ganzen Leben erleben durfte.
    Ich denke fast täglich an diesen Tag.
    Wenn ich könnte, würde ich alles ohne zu zögern nochmal ganz genau so erleben wollen.
    Jede Sekunde des Tages, jeden Schmerz. Einfach alles.

    Sich diese überrollenden Gefühle, die unbeschreibliche Liebe vorzustellen, wäre mir gar nicht möglich gewesen.
    Ich wusste, ich werde glücklich sein, aber das Wort glücklich beschreibt es nicht mal im Ansatz. Mir fällt kein Wort ein das ausreichen würde
    Aber das könnt ihr ja schon ganz bald selbst beurteilen ♥
    Und der Herzmann hats auch bald geschafft, dann sind die Kurse durch ;)

    Das blöde Tragen mit dem Gesicht nach vorn hält sich leider immer noch ganz hartnäckig. Meine Schwester hat eine Babytrage,und dort steht tatsächlich in der Anleitung, das man das Baby erst ab dem 6.Monat nach vorn tragen darf….
    Sie hat gar nicht gewusst, das man sowas nicht tun soll, und hätte der Empfehlung aus der Anleitung vertraut :(

    Ich hatte übrigens keine Trageberatung, bin mir aber sicher mein Baby gut zu tragen.
    Ich habe sehr viel gelesen und wäre ich auch nur für eine Sekunde unsicher gewesen, hätte ich mich sofort an eine Beraterin gewandt :)

    • Ich glaube sie wollte mit der Traumreise wieder begreifbar machen, dass es BALD so weit ist. :) Manche im Kurs haben ja schon in zwei Wochen den Termin. Habe heute nochmal mit ihr geredet – auch bzgl. Geburtsplan und was ich mir so vorstelle/wünsche – und da meinte sie meine Einstellung wäre schon richtig [einfach auf mich zukommen lassen, weil ich ja nicht weiß, wie ich reagieren werde/ was passiert etc.], aber manche brauchen das einfach als Sicherheit und denen hilft es wohl auch, sich die Minuten nach der Geburt festzustellen. :)

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