Wohnung aufhübschen – Babysicherheitsstyle

Heute Nachmittag habe ich, nachdem das Augustmädchen anscheinend ein paar Baby-Updates durchlief, die Wohnung gepimpt. Zu den Updates gehören nun „im Kreis robben“, „rückwärts irgendwie rutsch-robben-wackeln“, und „Oberkörper anheben, ein wenig in die gewünschte Richtung heben, fallen lassen“. Bisher alles in Zeitlupe, aber das ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis sie das Gaspedal und den Vorwärtsgang findet.

[Wie sie an die Schuhe des Herzmannes kam und den Schnürsenkel komplett rausfädeln konnte ist mir weiterhin ein Rätsel. Sie kann sicher zaubern oder teleportieren! Vielleicht bekommen wir ja irgendwann Eulen- Post aus Hogwarts.]

Kinder haben irgendwie eine magische Anziehungskraft mit Ecken und Kanten. Eigentlich sogar mit Löchern und Rohren. Es hat schon seine Gründe, warum man Schirmständer abdecken sollte, wenn darin kein Schirm steht! Ich habe schon so viel erlebt, dass ich mir fast schon denke…

„Du kannst eh nicht alles sichern, irgendwas finden sie doch immer!“

Aber die groben Sachen, jaaaa die kann ich sichern.

Ich war also letztens in der Drogerie meines Vertrauens, um Sicherheitsequipment zu kaufen.

Total hübsch, solche Eckenschutz-Kappen am Couchtisch! Da werden meine Freundinnen sicher neidisch sein! Immerhin sammeln nun auch Erwachsene keine blauen Flecken, wenn sie gegen die Ecke laufen!

Dann ging es zu den Steckdosen. Verdammt, wo kommen die vielen Steckdosen her? Ich habe die Anzahl total unterschätzt, weil ich die Steckerleisten nicht beachtet habe.

Die unteren Regalfächer sind schon FAST alle kindgemäß. Sprich: Spielzeug und Bücher. Oder nichts. „Clean“ ist ja momentan angesagt.

Wir brauchen nur noch solche hübschen Schranksperren und zwei Türgitter. :)

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3 Gedanken zu “Wohnung aufhübschen – Babysicherheitsstyle

  1. Oh je, davor graust mir jetzt schon. Wir werden unser gesamtes Haus umstylen müssen, weil wir bei der Planung natürlich 0,0 Wert auf Babysicherheit gelegt haben. Ich sag nur vieeele Tip-on-Türen an den Schränken (leicht zu öffnen), ein extra-breites Treppenhaus (die Standardgitter passen auch mit Verlängerung nicht) und ansonsten diese tollen Riesenschubläden in der Küche.
    Aber bis es bei uns soweit ist, dauert es noch ein bißchen, ich bin mom. erst (erst????endlich!) im 8. Monat =)
    LG,Manati

  2. Mit meiner Kleinen habe ich eine wichtige Erfahrung gemacht: Es ist unmöglich, etwas kindersicher zu machen, Kinder sind zu einfallsreich.
    Heute hat es die Kleine mit 14 Monaten fast nach draußen geschafft: Sie hat sich einen Kasten an die Tür geschleppt, ist da drauf und so kam sie an die Klinke.

    Zu unseren Sicherungsmaßnahmen: Wir haben die Steckerleisten komplett umgestellt und welche mit Kindersicherung verlegt. Zum Glück sind hier im haus nicht so viele Steckdosen, die zu sichern waren. Ich glaube insgesamt 15 Stück oder so in Kinderreichweitenhöhe. Wobei die ja jetzt neu definiert werden muß…

    Die Schränke und Regale sind jetzt an die Wand gedübelt und die unteren Fächer leergeräumt. Auch Bücher kann man da nicht drin liegen lassen, die werden sonst angenagt.
    Am Herd in der Küche haben wir die Knöpfe abgezogen und für die Ofenklappe gibt es spezielle Sicherungen.

    Die Kabel müssen versteckt verlegt sein, die Kleine zieht da gnadenlos dran. Vor vieles andere müssen schwere Gegenstände geschoben werden, damit sie dort nicht rankommt. Zum Beíspiel die Eßzimmerbank vor das Küchenbuffet. Ach, es gibt so viel, das zu sichern ist und es reicht dann eigentlich trotzdem nicht. Siehe oben.
    Ich wünsche dennoch möglichst viel Erfolg beim Absichern.

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