Erster großer Ausflug

Am 11. März unternahmen wir mit dem Augustmädchen eine Tagesreise nach Stuttgart zu ihrer Uroma.

Das Augustmädchen HASST Auto fahren seit dem Tag ihrer Geburt [kein Scherz] und aus dem Grund waren wir angesichts der 3h Fahrt je Strecke ein wenig angespannt. Um diese Angespanntheit zu lösen, bereiteten wir uns einfach auf alles möglich vor, denn oft bin ich nach 5 Minuten Autofahrt schon klatschnass durchgeschwitzt, da mich das Gebrüll – da kann ich nix beschönigen! Es ist kein Motzen, sondern Brüllen als würde ich sie quälen. Manchmal läuft es aber auch gut. Hmmm…

Für den Fall der Fälle sie würde sich auf der Heimfahrt nicht mehr beruhigen lassen, hätten wir eine Nacht im Hotel übernachtet. Ja ja… verdreht nur innerlich die Augen. Ich packte tatsächtlich eine kleine Reisetasche.

Sehr früh morgens alles ins Auto gestopft, M. im Auto in den Schlaf gestillt, heimlich in den Sitz gelegt, angeschnallt und los ging es. Sie schlief 2,5h!!! Die letzten 30 Minuten waren dann aber eine riesen Geduldsprobe.

Kaum angekommen war es irgendwie schon Zeit für das Mittagessen, dann ging es in die Stadt zum Eis essen und ein wenig spazieren, zurück zu Hause gab es Kaffee und Kuchen, der Mann legte sich kurz hin während M. und ich die Uroma bespaßten, es gab noch ein wenig Resteessen vom Mittag und dann traten wir den Heimweg an.

Man merkt – man sorgte sich wohl um unser Gewicht. *zwinker*

Das Augustmädchen war die ganze Zeit wach und im Auto natürlich sehr begeistert. In Stuttgart war natürlich noch Feierabendverkehr, kurze Zeit auf der Autobahn sogar ein Stau.

Der größte Schreckmoment der Rückfahrt war dann, kaum war M. eingeschlafen, ein platzender Reifen auf der Fahrerseite eines Lkws, welchen wir gerade überholten. Das war ein SEHR lauter Knall und M. wurde natürlich wach und weinte. Der Herzmann bremste, ich quietschte noch was von Warnblinkanlage, es qualmte und quietschte neben uns und dann rollte der Lkw- Reifen wie in Zeitlupe vor unserem Auto über die Straße in die Leitplanke. Uff. Zum Glück hatte der Fahrer hinter uns den Knall mitbekommen und auch schon abgebremst und die Warnblinkanlage an.

Wir waren alle hellwach.

Statt der eigentlichen 3 Stunden waren wir 5 Stunden unterwegs und zu Hause fielen wir nur noch in unser Bett.

Ein anstrengender Tag, aber das Augustmädchen war soooo lieb und sie konnte ihre Uroma endlich persönlich kennen lernen.

Im Sommer werden wir dann 6h Fahrt vor uns haben, damit sie ihre Ururoma kennen lernen kann. Bis dahin sitzt sie dann hoffentlich in einem Sitz der nächsten Größenklasse. Ich hege auf jeden Fall die heimliche Hoffnung, dass es dann noch besser wird.

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