Wenn man sich über Pupse freut – Bauchweh bei Babys {Kooperation}

In meinen Einträgen über die ersten Wochen mit dem Augustmädchen schrieb ich irgendwann mal, dass ich nachts am Wickeltisch stand und mich total hilflos fühlte, weil ich meinem weinenden Baby nicht zu helfen wusste.

Sie weinte so sehr und das war eine völlig neue Situation. Was hatte sie? Noch mal stillen/ die Flasche geben [in den ersten Tagen bekam sie ja abgepumpte Milch…]. Die Windel noch mal checken – trocken.

Da kam der Herzmann um die Ecke. „Hat sie vielleicht Bauchweh? Hört man doch immer. Diese Koliken.“

Hachja. Ein Thema, von dem man immer hört, es aber doch irgendwie weg schiebt. In der Hoffnung, es würde das eigene Kind bitte nie betreffen.

Da standen wir nun mitten in der Nacht. Bauchweh also? Dann probieren wir mal das gelernte.

Fliegergriff, Bauchmassage, Babygymnastik (Luftfahrrad fahren), Wärme,…

 

Am nächsten Tag kam die Hebamme und gab weitere Tipps. Hauptproblem war die viele Luft in ihrem Bauch, da sie kein Bäuerchen machen wollte/ konnte. Hat sie bis heute vielleicht eine Hand voll mal getan. Dafür konnte sie super viel spucken und ja… pupsen. Denn die Luft musste ja raus. Und ihr Darm war eben noch nicht ausgereift. Es dauerte auch ein wenig länger als diese 3 Monate, nämlich so ca. 5 … *uff*  Man macht wirklich 3 gedankliche Kreuze im Kalender, wenn es immer besser wird und dann quasi weg ist.

 

Bei uns halfen immer Babygymnastik, nac*kig strampeln lassen und Wärme [indem sie Bauch auf Bauch auf uns schlief]. Außerdem hatte der Herzmann einen ganz besonderen Trick, den ich bis heute nicht hin bekommen habe. :) In der Bauchwehbekämpfung ist er der Experte im Haus.

 

 

Jetzt mal ein wenig „Wissenschaft“ zum Thema „Verdauung von Babys“:

Wenn Babys auf die Welt kommen ist ihr Verdauungssystem noch nicht fertig entwickelt. Muttermilch ist trotzdem gut verdaulich und hilft dem Aufbau einer guten Darmflora und es wird gleichzeitig eine Schutzschicht gebildet.

Forscher haben in der Muttermilch eine spezielle Gruppe von Oligosacchariden entdeckt, die dafür sorgen, dass die Darmflora eines gestillten Babys zu 80% von „guten“ Bifidusbakterien und Laktobazillen dominiert werden.

Oligosaccharide sind unverdauliche Kohlenhydrate, welche aufgrund ihrer Struktur nicht von Verdauungsenzymen zersetzen werden können und aus diesem Grund unverdaut bis in den Dickdarm gelangen. Dort werden Galacto – Oligosaccharide (GOS) und Fructo – Oligosaccharide (FOS) von den „guten“ Bifidusbakterien und
Laktobazillen verstoffwechselt, tragen dadurch zu ihrem Wachstum bei und unterstützen so eine gesunde
Darmflora. Die guten Bakterien sorgen dann für eine regulierte Verdauung und eine weiche Stuhlkonsistenz.
Gleichzeitig reinigen sie den Darm und bilden eine Schutzschicht.
Den Milupa- Muttermilchforschern ist es bereits vor einigen Jahren gelungen, die positiven Effekte der Muttermilch-
Oligosaccharide mit der patentierten 9:1 Mischung von Galacto- Oligosaccharide (GOS) und Fructo- Oligosaccharide (FOS) nachzuahmen und den Milupa-Nahrungen hinzuzufügen.
GOS und FOS tragen zur gesunden Darmflora und Stuhlkonsistenz bei Flaschenkindern bei.

 
 

Und weil das ziemlich kompliziert ist, hat Milupa dies gut verständlich in den folgenden Videos dargestellt. Dort hat Jill Enders GOS und FOS als Gossy und Fossy zum Leben erweckt:
 

 
 

[Dieser Blogbeitrag entstand in Kooperation mit Milupa.]
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